Hier finden Sie die wichtigsten Inhaltsstoffe für unsere Arganöl-Produktpalette. Die enthaltenen Wirkstoffe sind grundsätzlich auf pflanzlicher Basis und in zertifizierter Bio-Qualität hergestellt.

 

Inhaltsstoffe des Arganöls je 100 g:

-  gesättigte Fettsäuren: 19 g

-  einfach ungesättigte Fettsäuren: 46 g

-  mehrfach ungesättigte Fettsäuren: 35 g

-  Ölsäuren: 48 mg

-  Linolsäuren: 32 mg

-  Vitamin E oder Tocopherole: 74 mg

-  Provitamin A und E: 63 mg

Naturbedingt unterliegen die Werte kleineren Schwankungen

 

Arganöl

Arganöl fördert mit mehr als 80% Linol- und Ölsäure die Zellneubildung, glättet die Haut und hält diese schön geschmeidig. Die im Arganöl enthaltenen Phytosterine weisen eine außergewöhnliche Zusammensetzung auf und unterstützen dadurch in besonderer Weise die Vitalfunktionen der Haut. Der hohe Gehalt an Antioxidantien wirkt freien Radikalen entgegen – ein natürliches Antiaging für die Haut. Die Zusammensetzung der Phytosterole bzw.-sterine (pflanzliche Sterine) im Arganöl ist einzigartig. Unsere Arganöl-Creme ist naturbelassen und unbehandelt. Es ist nicht desodoriert. Nach dem Pressen wird das Arganöl lediglich solange gefiltert bis die unerwünschten Schwebstoffe entfernt sind. Alle wichtigen Wirkstoffe bleiben erhalten.

 

Triterpenalkohole

Im unverseiften Anteil des Arganöls befinden sich die Triterpenalkohole, insbesondere Tirucallol, Bera-Amyrine, Butyrospermol, Lupeol und Methylen-Cycloartenol. Sie besitzen alle entzündungshemmende Eigenschaften, die für den Hautschutz und die Wundheitung genutzt werden kann. Des Weiteren können die Triterpenoide verletztes Gewebe sowie Narben reparieren. Sie verfügen zudem über desinfizierende Eigenschaften und bieten einen natürlichen Hautschutz vor der Sonne. Diverse Hauterkrankungen wie zum Beispiel Schuppenflechte, Windpocken und Akne, trockene Ekzeme und Ausschläge können ebenso mittels der Triterpenoide gemindert werden. Schwangere können sich die ungeliebten Dehnungsstreifen mit einer regelmäßigen Hautpflege durch Arganöl ersparen.

 

Aloe Vera

Der Aloe Vera-Extrakt wird aus dem Wasserspeichergewebe der Aloe-Blätter gewonnen. Er ist reich an Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen. In der Kosmetik wichtig, sind vor allem die feuchtigkeitsspendende Wirkung, die gute Hautverträglichkeit und die hautberuhigenden Eigenschaften (nach dem Sonnenbad oder bei gestresster Haut).

 

Saponine

Saponine üben wiederum auf die Körperhaut einen besonders kühlenden Effekt aus, reduzieren zudem Falten und lindern eventuelle Entzündungen, indem ein Hydro-Lipid-Film aufgebaut wird. Mittels dieser hauchdünnen Schicht wird die Geschmeidigkeit der jeweiligen Hautoberfläche gewährleistet, wobei sie zudem einen antimikrobiellen Schutz darstellt.

 

Antioxidantien

Diese Stoffe verhindern oder verlangsamen die schädliche Oxidation organischer Stoffe. Als Antioxidant sind (Vitamin E-Verbindungen) die beste Zusammensetzung. Die wirksamste Verbindung ist das Alpha-Tokopherol welches bis zu 70% der Antioxidanten ausmacht.

 

Polyphenole

Wirken als Antioxidantien und besitzen eine entzündungshemmende sowie krebsvorbeugende Wirkung.

 

Bisabolol

Wird aus dem ätherischen Öl der Kamille gewonnen und ist ein sehr hautverträglicher Wirkstoff. Es wirkt entzündungshemmend und eignet sich zur Pflege von empfindlicher und zu Reizungen neigender Haut.

 

Desodorierung

Viele Kosmetikunternehmen erwarten als Rohstoff ein geruchsneutrales Arganöl und auch einige Verbraucher sind verunsichert, warum Arganöl mal einen eigenen Geruch hat und auch wieder nicht. Naturbelassenes Arganöl hat einen typischen, leicht säuerlichen und etwas nussigen Geruch. Um den typischen Arganölgeruch zu entfernen, muss das Öl „desodoriert“ werden (entfernen von unerwünschten Gerüchen). Dafür wird in das erhitzte Öl Wasserdampf eingeblasen.

 

Düfte in Naturkosmetik

Synthetische Parfüms und Duftstoffe sind in kontrollierter Naturkosmetik nicht erlaubt. Deshalb sorgen ätherische Öle in Naturkosmetik-Produkten für angenehmen Duft. Auf einige davon können empfindliche Personen jedoch allergisch reagieren, weshalb diese bestimmten Stoffe auf der Zutatenliste extra ausgewiesen werden müssen.

 

Emulgatoren

Ein Emulgator hat die Aufgabe, die in Cremes und Lotionen vorkommenden Stoffe miteinander zu verbinden, die sich ansonsten nicht mischen lassen. In kosmetischen Produkten sind das die Öle mit flüssigen Bestandteilen.

 

Ungesättigte Fettsäuren

Sie können von unserem Organismus nicht selbst hergestellt werden. Der Hautstoffwechsel wird sanft angeregt, die Hautfunktionen von irritierter, trockener oder schuppiger Haut werden ins Gleichgewicht gebracht. Außerdem stellen sie einen wichtigen Schutzfaktor der Zellmembrane dar.

 

Glyzerin

Glyzerin als Feuchthalter, ist ein natürlicher Bestandteil unserer Haut. Viele kennen Glyzerin von der gleichnamigen Seife. In Kosmetikprodukten wirkt der Stoff besonders feuchtigkeitsspendend, fördert die Elastizität der Haut und schützt vor Austrocknung. Für die Naturkosmetik wird Glyzerin durch die Spaltung von pflanzlichen Ölen hergestellt.

 

Konservierung

Für zertifizierte Naturkosmetik dürfen nur natürliche oder naturnahe Konservierungsstoffe verwendet werden, so zum Beispiel Benzoesäure und seine Verbindungen. Auch mit Alkohol wird konserviert. Zudem haben viele natürliche Rohmaterialien bereits Wirkstoffe an Bord, die vor dem Verfall schützen. Durch möglichst keimfreie Produktion soll zudem der Einsatz von Konservierungsmitteln verringert werden.

 

Linolsäure

Ist eine ungesättigte Fettsäure, die in pflanzlichen Ölen vorkommt. Für den menschlichen Körper ist Linolsäure ausgesprochen wichtig, da sie als Stabilisator der natürlichen Hautbarriere gilt. Weitere Eigenschaften sind: feuchtigkeitsspendend, entzündungshemmend und hilfreich gegen dunkle Verfärbungen der Haut.

 

Oliven-Öl

Das aus grünen Manzanilla-Oliven gewonnene Öl ist reich an ungesättigten Fettsäuren. Es ist dem natürlichen Hautfett sehr ähnlich, zieht schnell ein, glättet die Haut und unterstützt die Aufrechterhaltung des Lipidmantels der Haut. Die gut verträglichen Eigenschaften der Olive machen die Frucht zu einer Besonderheit für die empfindliche und trockene Haut.

 

Pflanzenextrakte und ätherische Öle

Viele Pflanzen haben für die Naturkosmetik bedeutende Wirkungen. Sie wirken beruhigend, entzündungshemmend, straffend oder belebend. In Naturkosmetik macht man sich diese Effekte mit Hilfe von Pflanzenextrakten oder ätherischen Ölen zunutze.

 

Phytosterole

Die Zusammensetzung der Physterole oder Sterine (pflanzlíche Sterine) in Arganöl sind einzigartig. Es enthält eine bemerkenswerte Kombination verschiedener Sterole, wie z.B. ausschließlich die in Pflanzenölen selten vorkommenden D-7-Sterole. Diese biochemisch wirkenden Substanzen sorgen für die Feuchtigkeitsspeicherung innerhalb der Zellen sowie für einen aktiven Hautstoffwechsel. Phytosterole und der hohe Anteil Vitamin E (620mg pro kg) sind hochwirksame Radikalefänger. Es schützt die Haut und verbessert die Heilungsfähigkeit geschädigter Zellen (z.B. bei Sonnenbrand). Bei Schottenol wird manchmal eine Antitumorwirkung beschrieben und Spinasterol wirkt offenbar anregend auf die menschlichen Zellen.

 

Vitamin E

Es wird gerne auch als Zellschutzvitamin bezeichnet. In der Naturkosmetik wird Vitamin E gerne als Konservierungsmittel eingesetzt. Es schützt vor Oxidation, d. h. ist ein hervorragender Binder von freien Radikalen. Gleichzeitig erhöht es die Abwehrkraft der Haut, belebt sie und verhindert die vorzeitige Hautalterung. Arganöl besitzt einen besonders hohen Anteil an wertvollem Vitamin E.

 

Myricetin sowie Quercetin schaffen es Bakterien und Pilze auf unserer Haut unschädlich zu machen.

 

Und zum Schluss verzichten wir konsequent auf alle synthetische Konservierungsstoffe. Wir verwenden nur hautpflegende pflanzliche Inhaltsstoffe.